Fachwissen Fasten

Warum fasten?

Damit ich den Körper reinigen und er sich regenerieren kann. Fasten ist eine der besten Gesundheitspräventionen, welche man sich und seinem Körper gönnen kann. Fasten ist eine uralte und ganzheitliche Methode.
Zudem empfehlen heute auch medizinische Fachpersonen ein Fasten bei chronischen Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen, Verdauungs- oder Hautstörungen, rheumatischen Erkrankungen oder bei Migräne und Kopfschmerzen.


Vorteile des Fastens

  • Natürliche Entschlackung und Entgiftung für Körper, Seele und Geist
  • Führt hin zu Schönheit und samtweicher Haut
  • Unterstützt den Neubeginn oder Veränderung zu einem gesunden Lebensstil
  • Erhaltung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
  • Unterstützende Therapie bei Erkrankungen, stärkt unsere Selbstheilungskräfte
  • Führt zu mehr Wohlbefinden und Vitalität
  • Erfüllung, innere Ruhe und Zufriedenheit
  • Bringt Entspannung und Stressbewältigung
  • Gewichtsreduktion

Ohne feste Nahrung – Habe ich da nicht Hunger?

Der Körper stellt sich in kürzester Zeit darauf ein, von seinen inneren Nährstoffdepots zu leben. Während des ersten Tages kann es zu einem leichten Hungergefühl kommen. Mit einer gezielten Darmentleerung, kann dem jedoch sehr effizient entgegengewirkt werden.


Führt das Fasten zu einem Nährstoffmangel?

Nein. Die Fastengetränken liefern genügend Vitamine und Mineralstoffe. Zudem zeigen Beobachtungen, dass bei bis zu 40 Fastentagen ohne Nährstoffergänzungen keine klinisch manifesten Mangelsymptome auftreten.


Kann ich beim Fasten abnehmen?

Beim Fasten gehen durchaus ein paar überflüssige Kilos verloren. Dies, weil der Körper vor allem Wasser, Salz sowie Fettgewebe ausscheidet. Und mit einem sorgfältigen Nahrungsaufbau kann das neue Gewicht durchaus weiter anhalten.


Umstellungszeit und Fastenstörungen

Während der Umstellungsphase kann sich bei den einen das Schlafbedürfnis, die Konzentrationsfähigkeit oder die Kälteempfindlichkeit verändern. Andere fühlen sich etwas schlapp, neigen zu Sehstörungen oder zu Kopfschmerzen. Mit einer gezielten Entgiftung sowie unterstützenden Ausscheidungsmassnahmen verschwinden diese Symptome.


Benötigt es eine Fastenvorbereitung?

Ja, mit einer gezielten Vorbereitung kann leichter in eine Fastenwoche gestartet werden. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns detaillierte Unterlagen dazu.


Gibt es Gründe gegen das Fasten?

Ja, die gibt es durchaus. Fasten ist nicht geeignet bei Suchterkrankungen (Alkohol, Essstörungen), bei einer Leber- oder Niereninsuffizienz, bei einer Schilddrüsenüberfunktion, bei Magengeschwüren oder bei einer Schwangerschaft und während der Stillzeit. Auch für Personen mit einer Psychose (schwere Depression, Schizophrenie) oder mit Diabetes mellitus Typ 1 ist das Fasten nicht empfehlenswert.
Falls man unter einer Krankheit leidet, sollte man sich vor dem Fasten von seiner medizinischen Vertrauensperson beraten lassen.


Bewegung & Aktivität oder Ruhe & Entspannung?

Beides ist während einer Fastenzeit wichtig und sinnvoll. Es benötigt nicht die schnellen Krafteinsätze sondern Ausdauersportarten wie Wandern, Walken, Gymnastik, Fahrradfahren, Schwimmen, Joggen und andere sind besser mit dem Fasten in Einklang zu bringen.
Der Wechsel zwischen Spannung und Entspannung, zwischen Bewegung und Ruhen verhilft am schnellsten zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden.



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