Darmbad (Colon-Hydro-Therapie)

Geschichte
Schon im alten Ägypten wurden vor 3500 Jahren Einläufe bereits auf Papyrus beschrieben. Die Darm-Wasser-Spülung wurde von den Medizinern nahezu aller Kulturvölker angewandt. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts kam der so genannte hohe Einlauf in Mode. Die Amerikaner (NASA) waren es schliesslich, die diese Kenntnisse von alten erfahrenen Heilpraktikern übernahmen und zur heutigen Colon-Hydro-Therapie weiterentwickelten.

Indikationen
Die meisten Menschen leiden an gestörter Symbiose, der so genannten Dysbiose-Störung der natürlichen Lebensgemeinschaft von Bakterien und Mensch. Durch sterilisierte und denaturierte Lebensmittel, fehlerhafte Ernährung und Lebensweise, Umweltbelastung, Gifte und Missbrauch von Medikamenten wird das Gleichgewicht von Mensch und Bakterien zerstört. Die Folge ist das zunehmende Erlahmen der Abwehrkräfte im Organismus. Mehr als 30% der Bevölkerung haben einen gestörten Stoffwechsel durch das Übergewicht krankheitsfördernder Darmbakterien. Sauerstoff gelangt nicht mehr in ausreichender Menge ins Gewebe. Gifte und Abfallstoffe werden nicht mehr genug schnell abgebaut und ausgeschieden. Es kommt zwangsläufig zur «AUTO- INTOXIKATION» (Selbstvergiftung des Körpers). Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Depressionen, Konzentrationsmangel, Aggressivität und Angstzustände können die Folgen sein. Krankheiten, wie Infektionen, Entzündungen, Rheu sowie hoher Blutdruck, Migräne, Allergien und viele andere Beschwerden werden heute einem nicht funktionierenden Darm zugeordnet. Immunvorgänge im menschlichen Körper wurden lange Zeit vom Standpunkt der Infektion gesehen, inzwischen ist jedoch hinreichend bekannt, dass eine enge Verbindung zwischen Stoffwechselvorgängen und Immunsystem besteht. Das Immunsystem befindet sich zu 80% in der Wand des Dünn- und Dickdarms. Immunglobuline (Eiweisskörper mit Abwehreigenschaften) werden zum grössten Teil im Darm gebildet. Die Schleimhaut des Dickdarmes ist das erste und wichtigste Verteidigungssystem gegen Giftstoffe. An zweiter Stelle erst folgen Leber, Nieren, Lymphe, Lunge und die Hautoberfläche.
Prof. Otto Wartburg (Nobelpreisträger 1931) hat bereits damals erkannt, dass ein geschwächtes Immunsystem, durch einen gestörten Stoffwechsel, im Darm die Entstehung und Ausbreitung von Krebszellen wesentlich begünstigt. Weite Teile der Bevölkerung unserer zivilisierten Welt leiden an Obstipation (Verstopfung). Der Darm hat seine normale Bewegungstätigkeit infolge jahrelanger Fehlernährung eingestellt. Schlacken, Inkrustierungen und verhärtete Substanzen in den Darmtaschen verhindern eine normale Peristaltik (rhythmische, wurmähnliche Bewegung des Darmes) und
damit den Weitertransport des Darminhalts. Nur immer stärkere Abführmittel mit ihrer zerstörenden
Wirkung auf die Darmschleimhaut verschaffen noch einigermassen Abhilfe.

Ein gesunder Darm bildet die Grundlage für einen gesunden Körper
Was kann man dafür tun?

• Eine Säuberung des Darmes durch die Colon- Hydro-Therapie und Hinführung zur Normalisierung
(Heilung ist nur möglich, wenn vorher eine Säuberung erfolgte)
• Ernährungsumstellung
• Arbeiten für die Gesundheit (z.B. in Form von Bewegung)

Wirkung der Colon-Hydro-Therapie
Sie entfernt auf wirksame Weise angesammelten, stagnierten Stuhl und Fäulstoffe von den Wänden des Darmes. Dieser natürliche Säuberungsprozess bewirkt, dass die Symptome, die entweder direkt oder indirekt mit dem Nichtfunktionieren des Darmes zusammenhängen, beseitigt werden.

Wie wird die Behandlung durchgeführt?
Der Patient liegt bequem in Rückenlage auf einer Behandlungsliege. Durch ein Kunststoffröhrchen fliesst Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen in den Darm ein. Über ein geschlossenes System werden das Wasser und der gelöste Darminhalt durch einen Abflussschlauch geleitet. Mit einer sanften Bauchdeckenmassage kann der Therapeut vorhandene Problemzonen ertasten und das einfliessende Wasser genau in diesen Bereich lenken. Die Colon-Hydro-Therapie ermöglicht dadurch eine so intensive und gründliche Reinigung und Sanierung des Dickdarmes, wie dies bisher nicht möglich war. Die auflösende Wirkung des Wassers und die gleichzeitige warm-kühle Reizung des Darmes bewirken, dass dieser wieder zu arbeiten beginnt und selbsttätig den angesammelten und stagnierten Darminhalt weiterbefördert. Die Colon-Hydro-Therapie erzeugt keine Schmerzen oder Krämpfe und wird von den Patienten als äusserst angenehm und wohltuend empfunden. Das geschlossene System verhindert, dass sowohl für die Patienten als auch für den Therapeuten unangenehme Erscheinungen, in Form von Gerüchen, etc. entstehen.


Fussbad nach Schiele

Ein ansteigendes Fussbad nach Schiele, also ein Bad, dessen Temperatur sich während des  Fussbadens langsam erhöht, führt zunächst zu einer Erweiterung der Kapillargefässe in der so genannten Unterhaut der Füsse. Dabei ist es wichtig, dass der Fuss höchstens bis zum Knöchel ins Wasser eingetaucht ist und die zugeführte Wärme von unten kommt, also
vorwiegend auf die Fusssohle wirkt. Wenn das ansteigende Fussbad nach 20 Minuten beendet ist, haben sich sämtliche Blutgefässe der Füsse maximal erweitert. Der Erweiterung der Fuss-Blutgefässe folgt die Erweiterung aller anderer peripheren Hautgefässe,  das heisst also der Gefässe in der gesamten übrigen Haut, und zwar schreitet diese Hautgefässerweiterung allmählich von den Füssen ausgehend in Kopfrichtung fort. Dabei schwächt sie sich kopfwärts etwas ab.
Wir haben es also mit zwei verschiedenen Reaktionsabläufen zu tun: das ansteigende Fussbad löst durch Reizleitung über die Nervenbahnen Reaktionen im Hals (Gaumenschleimhäute, Rachenschleimhäute) und im Kopf (Mundhöhle, Ohr, Gehirn) aus; es erweitert daneben die Hautgefässe, und zunächst nur diese. Letzteres ist von erheblicher Bedeutung. Die Blutgefässe der Haut vermögen nämlich im Zustande der Erweiterung nicht weniger als 2/3 der gesamten Körperblutmenge aufzunehmen, das sind von den vorhandenen etwa 5 Litern Blut also fast 3 1/2 Liter. Aber daran hapert es bei vielen Menschen. Ihre blutarme Haut ist oft blass, faltig und nicht gestrafft, während gut durchblutete Haut rosig, glatt und gesund aussieht. Fussbäder nach Schiele sind vorzüglich geeignet, eine Normalisierung der Blutverteilung in die Wege zu leiten, also das im Körperinneren gestaute Blut wieder dem Blutkreislauf zuzuführen. Ein Rückgang der Blutstauung in den körperinneren Organen (Milz, Leber oder Herz) hat eine Entlastung des Herzens sowie eine Senkung überhöhten Blutdruckes zur Folge, da das im Körper vorhandene Blut in dem erweiterten Hautgefässnetz sozusagen mehr Platz findet als vorher. Zudem können durch das Auftragen von speziell auserwählten ätherischen Ölen auf die Fusssohle Schwachpunkte wie Stress, Nervosität, Herz-Kreislauf-Störungen, chronische Bronchitis, Muskel- und Gelenkrheumatismus, Magen- und
Darmerkrankungen, Abwehrschwäche usw. positiv beeinflusst werden.

Das Schiele-Kreislaufgerät hat eine unterstützende Wirkung bei:
Angina pect., Asthma, Arterioslerose, Gastritis, Gicht, Herzmuskelschwäche, Kreislaufstörungen
allgemein, chronisch kalten Füssen, Kopfschmerzen, Krampfadern, Migräne, Muskelrheuma, nervösen Magenerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen, Nasennebenhöhlenkatarrhen, Schnupfen, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen.


Fussreflexzonenmassage

Diese Behandlungsmethode war den Chinesen bereits vor ca. 5000 Jahren bekannt. Der amerikanische
Arzt Dr. William Fitzgerald hat die Reflexzonentherapie erstmals im Jahre 1917 vorgestellt.
Durch die Beobachtungen bei Operationen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich entdeckte er
die reflektorische Beziehung verschiedener Zonen zu bestimmten Körperteilen und entwickelte
daraus die Zonentherapie. Interessant ist auch, dass die Wirksamkeit der Methode, Schmerz mit Schmerz zu bekämpfen, in der westlichen Medizin schon früher beobachtet wurde. Im  deutschsprachigen Raum wurde man erst viel später auf die Reflexzonentherapie aufmerksam.
Die ersten Veröffentlichungen erschienen in den 60er Jahren. In Deutschland wurde diese Therapie unter Hanne Marquart bekannt.

Was ist Fussreflexzonenmassage?
Die Fussreflexzonenmassage ist eine organferne, feinreflektorische Anwendung im prophylaktischen
Bereich, welche über ein spezielles Punkteschema an den Füssen abläuft.

Was bewirkt die Fussreflexzonenmassage?
Durch das Behandeln der organbezogenen Punkte an den Füssen erreicht man eine Mehrdurchblutung
und somit einen Stoffwechselausgleich der entsprechenden Organe. Durch die Mehrdurchblutung wird das ganze Organsystem wie auch der Stoffaustausch angeregt, wodurch eine Harmonisierung von unter- oder überfunktionierenden Organen erreicht wird. Während einer Entschlackungskur können mit
Fussreflexzonenmassage insbesondere auch die Ausscheidungs- und Entgiftungsorgane wie Niere
und Leber/Galle unterstützt, resp. angeregt werden.


Honigmassage

Wussten Sie, dass Honig schon seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt wird? Geniessen Sie bei dieser Honigmassage die wohltuende Wirkung auf der Haut.

Was ist eine Honigmassage?
Die Honigmassage ist ein ganzheitliches Naturheilverfahren, das auf den Prinzipien der russischen und tibetischen Medizin beruht. Durch die spezielle Massagetechnik werden mit Hilfe des Honigs alte Schlackenstoffe und Gifte tief aus dem Körpergewebe herausgezogen, die der Körper im Laufe der Jahre eingelagert hat. Über die Reflexzonen am Rücken regt diese Form der Massage ausserdem die Tätigkeit Ihrer Körperorgane an. Die Honigmassage harmonisiert Körper und Geist, sie wirkt gleichzeitig auf das Nerven- und Immunsystem ein.

Indikationen:
• Kräftigung und Vitalisierung des Organismus
• Entschlackung und Entgiftung
• Gegen Ablagerung im Gewebe
• Durchblutungsverbesserung
• Immunsystemstärkung
• Hautreinigung

Kontraindikation:
Die Honigmassage sollte nicht bei einer Honigallergie, bei offenen Beinen, bei Tumorleiden und bei Schwangerschaft angewendet werden.


Ingwer-Meersalz-Peeling Massage

Die Ingwer-Meersalz-Peeling Massage ist eine Anwendung die sich auf Körper und Geist auswirkt.
Diese Anwendung wirkt sowohl äusserlich, als auch innerlich über das Ingweröl (Ätherische Wirkstoffe). Die Anwendung wird in der Regel am ganzen Körper angewendet, d.h. an den Armen, am Bauch, an den Beinen und am Rücken. Als erstes wird der entsprechende Körperbereich mit Ingweröl einmassiert. Danach wird das Meersalz («Meine Base») auf den mit Ingweröl vorbehandelten Körperteil aufgetragen. Das Salz wird einige Zeit sanft einmassiert, wobei sich ein angenehmer Peelingeffekt einstellt. So stellt sich am ganzen Körper ein wohlig, warmes durchblutungsförderndes Gefühl ein. Zudem hinterlässt es durch den Peelingeffekt eine samtweiche Haut.
Die Wirkungen des Ingweröls sind vielseitig. So z.B. stimulierend im seelischen Bereich, im körperlichen Bereich antiseptisch, wärmend, anregend, regenerierend und blähungstreibend. Und ausserdem magenstärkend, krampflösend, schleimlösend, fiebersenkend und aphrodisierend. In der traditionellen chinesischen Medizin wird Ingwer wegen seiner feurigen Eigenschaften genutzt, wenn der Körper mit Feuchtigkeit nicht zurechtkommt, z.B. bei Durchfall, Rheuma, Winterkrankheiten «Meine Base» enthält neben Meersalz die Edelsteine Achat, Karneol, Citrin, Chrysopras, Chalcedon,
Saphir, Bergkristall und Onyx in feinster Pulvermahlung. Basisch-Mineralische Massagen sind eine besonders intensive Anwendungsform. Sie spüren nicht nur die wohltuende Wirkung der Massage, sondern erleben gleichzeitig einen sanften und belebenden Peelingeffekt. Dadurch wird die Haut nicht nur von abgestorbenen Hautpartikeln
befreit, sondern sofort basisch gepflegt.


Rigi-Hotstone-Massage

Vielleicht fragen Sie sich, warum nennen wir diese Anwendung Rigi-Hotstone-Massage, wo ist denn da der Unterschied zu den anderen Steinmassagen? Das ist eine berechtigte Frage, welche wir Ihnen gerne erläutern. Kurz etwas über die Geschichte dieser Therapieform.
Die Warmsteinmassage ist nicht nur asiatischen Ursprungs. Im gesamten asiatischen, pazifischen und amerikanischen Raum wird sie aus Urzeiten übermittelt. In Europa wird sie meist mit indianischem Ursprung beworben. In den USA wird behauptet, die Warm-Stein-Massage stamme aus Schweden, dort ist oder war diese Massage jedoch weitgehend unbekannt. Tatsächlich ist diese Massageform in allen Erdteilen unabhängig voneinander entwickelt worden. In Asien war das Auflegen von warmen Steinen bereits vor der Besiedelung der polynesischen Länder bekannt, generell wird der Ursprung dieser Methode dem Heilwesen und Schamanimus zugeschrieben.

Diese Anwendung wird in den meisten Ländern mit Lavasteinen ausgeführt, und warum jetzt mit Steinen von der Rigi? Dies hat mindestens drei gute Gründe:

Erstens: Wir möchten Sie mit edlen Steinen behandeln lassen, die Rigi wird seit Beginn des Tourismus nicht zu unrecht als die Königin der Berge bezeichnet. Somit liegt es nahe, dass diese Hot-Stone-Massage nur mit royalem Gestein ausgeübt werden sollte.

Zweitens: Stammen die Steine aus der Rigi-Aa, welche ihren Ursprung auf der Ostseite der Rigi hat. Dieser Bach wird aus diversen Zuläufen, von Rigi-Kulm bis nach Arth-Goldau gespeist. Pure Energie der Rigi. Über Jahre werden diese Steine ausgewaschen und geschliffen, jeder ein Unikat.

Drittens: Wie oben beschrieben, streiten sich die Gelernten wer das Original erfunden hat. Auch hier glauben wir, eine Antwort gefunden zu haben. Sie können das Wort Original in dutzenden Sprachen Schreiben, an einem kommen Sie nie und nimmer vorbei.

ORIGINAL!

Wer hat’s erfunden?

Anwendung und Wirkung:
Bei der Rigi-Hotstone-Massage werden vorwiegend Rücken und Beine behandelt. Diese Partien werden zuerst mit Öl leicht eingerieben, um danach mit dem urigen Gestein massiert zu werden. Die Steine sind ca. 50-55 Grad Celsius warm. Dies bewirkt eine aktive Zirkulation des Blutkreislaufes  im Muskel und Bindegewebe. Es lösen sich auch Verspannungen und Blockaden, welche über herkömmliche Methoden eventuell keinen Erfolg zeigen.


Bergkristall Gesichtsmassage

Die Bergkristall Gesichtsmassage wirkt wohltuend und sehr entspannend. Dabei werden mit Streichungen über den ganzen Körper, das heisst von den Unterschenkeln bis in die Unterarme die Körperenergien wieder ausgeglichen. Die Streichungen werden mit der Hand ausgeführt und sind ein wichtiger Teil dieser Massageform. Damit möglicherweise gestaute Energien vom Kopf in den ganzen Körperkreislauf abgeleitet werden und sich bei der Gesichtsmassage nicht nur im Kopf anderweitig verteilen.

Danach wird der Kopf vom Scheitelansatz bis zum Hals mit einem Bergkristall mit sanften, kreisenden Seitwärtsbewegungen massiert. Über die Reflexzonen im Gesicht kann auch eine unterstützende Wirkung für Körper und Geist erreicht werden. Zum Beispiel zur Anregung folgender Punkte: vegetatives Nervensystem, Geisteskraft als auch die Nieren und Magenfunktion, Beweglichkeit des Darms wie auch die des Magens, der Milz und der Lunge. Für diese Massageform benutze ich einen Bergkristall. Es können jedoch auch andere Kristalle verwendet werden.